e,/ w

T* 0

7

D

C N N

ü. 2 2

SOV

WE r A En

Aeltere Geſchichte. 5

nopel 955 das Chriſtenthnm an und brachte dadurch den Griechiſchen Ritus in ihr Vaterland. Ighors Sohn, Swaͤtoslaw, ein Eroberer, blieb 972 im Kampfe gegen die Petſchenegen, an den Waſſerflaͤchen des Dnepr. Unter Swaͤtoslaw's Söhnen vereinigte Wladimir J. aus Nowgorod, der Heilige oder der Große, das Ganze 980. Er machte bedeutende Er­oberungen, heirathete die Byzantiniſche Prinzeſſinn Anna, ließ ſich zu Cherſon taufen 987, ſtrebte felz nem Volke eine hoͤhere Bildung zu geben und ſtarb 1015. Wladimar hatte das Reich unter ſeinen 12 Soͤhnen getheilt; zwar ſollten nach Slaviſcher Sitte die einzelnen Fuͤrſtenthuͤmer unter dem Großfuͤrſten­thum zu Kiew vereinigt bleiben; allein da die Thron­folge noch nicht beſtimmt war, entſtanden blutige Familienkriege um den Beſitz der großfuͤrſtl. Würde. Doch ſicherte das Ehriſtenthum durch die Verbindung des Metropoliten von Kiew mit Konſtantinopel den Frieden mit den Byzantinern. Bald nach Wladl­mirs Tode wurde Chazarien erobert und mit den Griechen getheilt, waͤhrend Jaroslaw ſein Bruder Swaͤtopolk J., der 3 feiner Brüder hatte toͤdten laſſen, vom Thron ſtuͤrzte. Erſter wurde Großfuͤrſt (1016-45), gab den Bewohnern Nowgorods ihr Stadtrecht, eine Sammlung von Geſetzen, wodurch ſie bedeutende Freiheiten erhielten, legte mehre Staͤdte an und that viel fuͤr das Chriſtenthum. In der Folge waͤhlten die Kiewer 1114 von einer entfernteren Linie Wladimir II., genannt Monomach zum Groß fuͤrſten. Diefer wurde vom Byzantiniſchen Kaiſer Alexius Komnenus als Zar anerkannt, lleß ſich zu