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Mittlere Geſchichte. 7
ſchen Rittern und Schweden kaͤmpfen, welche die Abhaͤngigkeit der Ruſſen benutzten, um Eroberungen zu machen. Die Großfuͤrſten durften nichts unternehmen, was den Mongolen gefaͤhrlich ſchien, und mußten jaͤhrlich Tribut an die goldene Horde bezahlen. Dennoch fuͤhrten ſie auch in dieſer Abhaͤngigkeit gluͤckliche Kriege. Jaroslaw eroberte Finnland, ſtarb aber in der Tatariſchen Horde an Gift; ſein Sohn Alexander ſchlug die Schweden 1241 an der Newa und erhielt deßhalb den Beinamen Newsky. Daniel, Alexanders jüuͤngſter Sohn, kam 14 Jahre nach des Vaters Tode(1277) zur Regierung; er wohnte bereits in Moskau und nahm daher 1296 zuerſt den Titel eines Großfuͤrſten zu Moskau an, Er erbaute 1300 den Kreml. Sein Sohn Jurje führte glückliche Kriege gegen die Schweden und er— baute Orſchek(Schluͤſſelburg). Unter Demetrius Donsky, welcher den Kreml von Stein baute, wur— den zwar 1360 die Tataren mehre Male von den Ruſſen geſchlagen; allein endlich mußten dieſe den— noch unter die Zinspflichtigkeit zuruͤckkehren.
Il. Mittlere Geſchichte.
Gluͤcklicher waren die Ruſſen unter Iwan J. Waſiljewitſch dem Großen(1462— 1505), welchem es in dem Kampfe von 1477— 31 gelang, Rußland von der Herrſchaft der Tataren zu befreien. Die Khane von Kaptſchak waren naͤmlich theils durch Theilungen, theils durch Timurs Eroberungen ſehr geſchwaͤcht worden; fruͤher aber hatten die Lithaui—

