darnach ſehen zu koͤnnen, und im Fall die Ziſche aufſtei­z 8*

gen den Ständer ſogleich zu Sffnen. Doch iſt darauf zu

ſehen, daß nicht etwan der Waſſerxeinlauft friere, und

alsdann das Waſſer ohen auf das Eis trete wodurch die Fiſche leicht zum Aufſtehen gebracht werden koͤnnen; denn wenn das Waſſer oben uber das Eis lauft, ſo frieret es immer wiederum an, es verurſacht große Hohen, die Laſt des Eiſes wird zu ſtark, es benimmt den Fiſchen die Luft, wodurch fie ſodann zum Aufſtehen, um Luft zu ſuchen, ge­reizt werden. Ueherhaupt iſt es nothig darauf zu ſehen, daß bey denjenigen Teichen, welche Zugang von ſtarken Quellen haben, der Abgang mit dem Zugang des Waſſers immer eine Gleichheit habe.

Teiche, die gar keinen Zugang von Waſſer haben, ſondern die bloß von Regen⸗ oder Schneewaſſer aufge­ſpannt werden, darf man bey ordentlichem offenem Froſte gar nicht durch den Ablauf ablaufen laſſen, und es If hinreichend wenn am Staͤnder eine recht große Wuhne an­gebracht wird.

Faͤllt Thauwetter ein, fo muͤſſen mehrere J gemacht, und ſobald das Waſſer anfängt über den Wuh­nen zu ſtehen, ſo muß Anſtalt zum Abziehen des Waſſers durch den Ständer gemacht werden; halt das Thau wetter an, ſo muß der Teich wohl z abgelaſſen werden, dahin­gegen, wenn wiederum Fröſte zu vermuthen find, fo wer­den nur einige Zolle abgelaſſen.

Wenn die Fiſche unruhig werden oder aufſtehen, ſo ereignen ſich vorhero folgende Zeichen: An den Wuhnen zeigen ſich anfänglich die Waſſermuͤcken, Brehmen und Fliegen; rothlichte Würmer, auch zuweilen Froͤſche, end­lich kleine und große ſchwarze Käfer, und wenn ö. er­ſcheinen, alsdann dauert es nicht lange mehr, ſo kommen auch die Fiſche alle Sorten durcheinander.. wie man dieſes bemerkt, ſo muß man ſogleich das Vaſſer ſtaͤrker ablaufen und wiederum friſches Waſſer von einem andern

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