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benmal mehr als ein Buchbaum geben kann. Sein Hol hat die nemliche Hitzkraft als ausgewachſenes Buchenholz. Die Kohlen uͤbertreffen aber an Guͤte und Dauer jene von Buchenholz. Aber das iſt noch nicht alles; ein Wald von unaͤchten Acacienholze iſt beynah unzerſtoͤrbar. Wird er im Fruͤhling abgehauen, ſo ſchlagen ſeine Wurzeln ſo heftig aus, daß im Herbſt ſchon wieder ein dichter Wald von jungen Ausſchlaͤgen da ſteht, die 6fters bis zehn Schuh Höhe, und eine verhaͤltnißmaͤßige Dicke erreicht haben. Dann haben ſie das Vermsgen ſich Queckenartig fortzupflanzen. Wo man eine Wurzel verwundet, oder durchſchneidet, da treibt fie gleich neue junge Ausſchoͤß­linge, und wo nur im Boden ein kleines Stück Wurzel zurück bleibt, da ſchlaͤgt ſieẽ im Sommer wieder aus, und treibt einen jungen Baum hervor. Einen Acacienwald zu zerſtoͤren iſt alſo eine wahre Kunſt, indem er ſich immer wieder verjüngt. Und wo iſt ein Waldbaum, von dem man dieſes ruͤhmen konne, die nur leider zu leicht zu zer­ſtoͤren ſind, wie die traurigen Beyſpiele vor unſern Augen bhaſtehen..

Eben ſo geduldig ertraͤgt der unaͤchte Acacienbaum den beutſchen Himmelsſtrich. Es haben zwar einige in neuern Zeiten ihm dieſes abſtreiten wollen; aber fie find. durch hundertjaͤhrige Erfahrungen zu ſehr widerlegt, und es gehöre nun zu den ausgemachten Wahrheiten, daß er viel leichter als ein Buchbaum anzuziehen if, der in den erſten funfzehn Jahren ſeines Lebens mit einer Menge von Hinderniffen zu kaͤmpfen hat, ehe man von ihm mit Ges wißheit ſagen kann, daß er Hoffnungen zu einem kuͤnfti= gen Ertrage geben werde. Ehe uns alſo ein junger Bu­chenwald dieſe Ausſichten zu einer Erndte nach achtzig Jahren giebt, haben wir ſchon wenigſtens ſieben reiche Erndten vom unaͤchten Acacienbaum wirklich bezogen.

Um dieſe Vortheile aber von dem Baume beziehen zu konnen, muß man den Baum und feine Natur ſelbſt ken­