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machte ſich van der Mark nebſt Gottfried, den ſammtlichen Reiſegeſellſchaftern und Herrn Sternberg auf den Weg, um dem Gottesdienſt im Fort beizuwohnen. Es war zu dieſem Zweck das große Boot bemannt worden. Acht Matroſen nahmen hier als Ruderer Platz und man fuhr hinaus auf die See, um längs der Küſte nach dem Fort zu ſchiffen. Dieſes lag auf einem, ſich an der Mündung des Stromes erhebenden Hügel, hatte ziemlich hohe Erdwälle, welche mit Wachen beſetzt waren und verdeckte die Anſicht der mehr gegen Sü— den ſtrömenden Flußgewäſſer. Hohe, weiß ſchäumende Wogen wälzten ſich hier den heftig ſtrömenden Waſſern des Fluſ— ſes entgegen, die ihren Kampf mit dem mächtigeren Fluthen des Weltmeeres, das ſie verſchlang, beſtanden. Eine dreifache Woge bricht ſich an der Mündung des Formoſo und ihre Gewalt iſt bis auf mehrere tauſend Fuß in der See fühlbar. Man kann nur bei Ebbe, ſehr ruhiger See und an einer weniger gefährlichen Stelle in die Mündung des mächtigen Stromes mit kleineren Fahrzeugen einlaufen, welche eigens hierzu nnd zur Beſchiffung des Stromes überhaupt, gebaut ſind. Sie werden von Negern gerudert und bedient; die Matroſen werden hier geſchont. Man hat ihrer Kräfte zur Befrachtung des Schiffes nöthig. Die Beſchreibung eines dieſer Voote werden wir nachholen, wenn von der Fahrt in das Innere die Rede ſein wird.
Das Boot ſtrich mit günſtigem Wind dem Ufer zu, auf deſſen breiter, ſandiger Bruſtwehr ſich die niedrigen Bar ſtionen der kleinen Feſtung erhoben. Hie und da ragten aus den Schießſcharten die langen Mündungen ſehr ſchwerer Geſchütze hervor, oder kleine Dächer zum Schutze gegen die Sonnenſtrahlen aus Palmblättern für die Wachen erbaut, ſahen von den Ecken der kleinen Werke herab. Ein Thurm von niedriger und ſtarker Bauart erhob ſich einige Klafter über die Dächer der Kaſerne und von ſeinem Gipfel wehte 4*

