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am Flaggenſtock die daͤniſche Fahne. Bald ſchoß das Boot auf das ſandige Ufer. Die Mannſchaft wartete bis Kapitän van der Mark nebſt den übrigen Perſonen ausgeſtiegen war. Dann wurde das Fahrzeug bei den, zum Fort gehörigen, Booten mittelſt einer Kette angeſchloſſen und die Ruder zu dem hier in einer geräumigen Hütte wohnenden Fiſcher ge bracht.

Bald fanden ſich alle im Hofe des Forts unter einem hier angebrachten Brunnen, den ſchattige Bäume zum ange nehmſten Aufenthalt machten. Eine Menge von zahmen Affen und Papageien ſpielten auf den Aeſten oder trieben ſich im Sande herum und dienten den Soldaten zur Unter haltung. Die hohe freie Lage macht die kleine Feſtung zu einem erträglichen Aufenthalt, indem kühle Seewinde die Hitze mildern und die nöthige reine Luft in den Gemächern erhalten. Außer einigen, am Sonnenſtich darniederliegenden Soldaten, fanden ſich hier weiter keine Kranken vor, wie die, unſere Freunde in voller Anzahl empfangenden, Offi­ziere verſicherten. Jedoch iſt ſchon öfters die Sterblichkeit ſo groß unter der Mannſchaft geweſen, daß kaum ein Drit­theil von den aus Europa gekommenen dahin bei der Ablö­ſung zurückkehrte. Man ſucht deshalb Neger anzuwerben, welche das Klima als Eingeborne nicht nur vollkommen gut ertragen, ſondern auch bei gehöriger Aufſicht und Manns zucht hier mehr leiſten, als Fremde. Nur die Offiziere und die zur Verwaltung nöthigen Perſonen ſind geborne Europäer.

Es war indeß ein aus Thee und Butterbrod nach hei­miſcher Sitte beſtehendes Frühſtück unter den Bäumen auf getragen worden. Einige Damen, die ihren Gatten hierher gefolgt waren, nahmen Antheil und ſo hatte ſich bald ein fröhlich plaudernder Kreis gebildet, den erſt das auf der Trommel gegebene Zeichen zum Anfang des Gottesdienſtes trennte. Ein ſchöner, luftiger Saal in der Kaſerne, welcher