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er Frack war von einer Nätherin der Brücken— ſtraße wohl zuwege gebracht worden. Er wäre vielleicht meinem Onkel ſo gut gegangen wie meinem Vater; aber meine Großmutter hatte ihn ſo verfertigen laſſen, damit er, wenn ihn der Aelteſte abgetragen hätte, vom Jüngeren noch einmal abgetragen werden könnte. Mein Vater machte ſich anfänglich breit in ſeinem himmelblauen Frack; ich glaube daß er ſogar von ſeiner Miniſtrantenbeſoldung zu Bezahlung des Macherlohns bei— geſteuert hatte; aber er ſollte bald bemerken daß ein Prachtkleid häufig ein Bußkleid iſt. Benjamin, dem nichts heilig war, hatte ihn den Schutzpatron von Clamecy getauft. Die Kinder fingen dieſen Abnamen auf, und er trug meinem Vater manchen Puff ein. Es begegnete ihm mehr als einmal daß er mit einem Flügel ſeines blauen Fracks in der Taſche nach Hauſe kam. Der heilige Martin war ſein perſönlicher Feind geworden. Man konnte ihn oft am Fuße des Altars in düſteres Nachdenken verſunken ſehen. Und an was dachte er? an ein Mittel ſich von ſeinem Fracke zu befreien; und eines Tags antwortete er beim Dominus vobiscum des Meſſeleſenden— in der Meinung mit ſeiner Mutter zu ſprechen—: ich ſage dir, daß ich ihn nicht mehr anziehe, deinen himmelblauen Frack.
Mein Vater war in dieſer Gemüthsſtimmung, als

