an den heiligen Martin zu denken. Sie waren noch nicht weit in dieſem Koſtüm gegangen, als ſie einem Trupp Bauern begegneten der von der Veſper heim­kehrte. Beim Anblick des Heiligen, der ſich auf Kaſpars Frack befand, den Kopf nach unten und die vier Pferde­beine in der Luft als ob er vom Himmel gefallen wäre, ſtießen die Lümmel ein gewaltiges Gelächter aus das bald zu einem Hohngeſchrei wurde. Ihr kennt meinen Onkel hinlänglich um zu glauben daß er ſich nicht ungeſtraft von dieſem Geſindel ſchmähen ließ. Er zog ſeinen Degen; Kaſpar ſeinerſeits bewaffnete ſich mit Steinen, und von Kampfeseifer getrieben, rückte er ins Vordertreffen vor. Jetzt bemerkte mein Onkel daß der heilige Martin an allem ſchuld war, und wurde von einer ſolchen Lachluſt erfaßt daß er ſich auf ſeinen De­gen ſtützen mußte um nicht umzufallen.

Kaſpar, rief er mit halberſtickter Stimme, Pa­tron van Clameey, dein Heiliger reitet auf dem Kopfe, dein Heiliger wird ſeinen Helm verlieren!

Kaſpar, der begriff daß er die Koſten dieſes ganzen Lachfeſtes bezahle, ertrug ſolche Demüthigung nicht län­ger; er zog ſeinen Frack aus, warf ihn zu Boden und trat ihn mit Füßen. Als mein Onkel mit Lachen fertig war, wollte er Kaſpar zwingen denſelben aufzuheben und wieder anzuziehen; aber Kaſpar lief querfeldein auf