und ich weiß ſehr wohl mit wem ich ſpreche. Ich bin von meiner theuren Schweſter allzuſorgfältig in der Furcht Gottes und der Gensd'armen auferzogen worden als daß ich es vergeſſen könnte. Was die Schenke be trifft, da hier von Schenke die Rede iſt, ſo ſteht dieſelbe in zu gutem Anſehen bei allen rechtſchaffenen Leuten als daß ich nöthig hätte ihr eine Lobrede zu halten. Wenn wir in die Schenke gehen, wir andern, ſo kommt dieß daher daß wir, wenn wir durſtig ſind, nicht das Privilegium haben uns auf Koſten der Stadt zu er­quicken. Die Schenke iſt der Keller derjenigen welche keinen haben; und der Keller derer welche einen haben, iſt nichts als eine Schenke ohne Schankzeichen. Es ſteht denjenigen, welche zu ihrer Mahlzeit eine Flaſche Bur­gunder und noch was andres trinken, ſchlecht an den armen Teufel herunterzureißen der ſich dann und wann in der Schenke mit einem Schoppen Krätzer regalirt. Jene offiziellen Orgien, wo man ſich betrinkt indem man Toaſte auf den König und den Herzog von Nivernais ausbringt, ſind ganz einfach, und nach Beſeitigung des Euphonismus, das was das Volk ein Saufgelage nennt. Sich an ſeinem Tiſche betrinken, iſt anſtändiger; aber ſich in der Schenke berauſchen, iſt edler und beſonders dem Schatze zuträglicher. Was die Achtung betrifft deren meine Perſon ſich erfreut, ſo iſt ſie weniger aus­