Da blitzten die Augen des Jägers wie Sterne durch die Nacht, und er sprach: deine Liebe und dein Vertrauen sind stark, aber stark ist auch mein Arm, und so will ich es denn getrost mit dir wagen, trotz allen Unholden des Stromes. Und <n> Nu umhüllte sie der grüne Mantel, und ein starker Arm trug sie hoch über die brausende Fluch daß sie wie von einer Friedens - Insel herab sah in das klare Wellenreich, und am Ufer war, ehe sie es noch vermeinte. Sanft fühlte sie sich auf den Rasen niedergelassen; ihre Blicke suchten den Führer, aber er war verschwunden. Hell lag die Gegend vor ihr da, alles war ihr nun deut­licher und bekannter, und mit Erstaunen sah sie nun auch den Steg hinter sich, denn sie vorhin ver­gebens gesucht hatte, und rieb sich verwundert die Augen, denkend: wache ich denn, oder habe ich getraumel? Aber das schwere Körbchen erinnerte sie an die Wirklichkeit, und sie schob alles das Wunderbare auf ihre Angst und ihre allzugroße Verwirrung.*

Frohen Schrittes eilte sie nun dem Dörfchen zu. Die Mutter stand besorgt schon an der Hüttcn- thür und schauete ihr entgegen. Flüchtig erzählte ihr Dorilla, so bald sie ihr einen guten Abend gewünscht hatte, was ihr begegnet war. Aber khre Worte kreuzte» sich so wunderbarlich durch