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Kranken Linderung verschaffen zu können; so half dieß alles doch nur wenig, und von Tag zu Tag vertiefte sich der bodenlose Abgrund, an dessen Rande er inuthloö stand.
Der Winter >8o3 begann mit einer ungewöhnlichen Harte. — Dringende Bedürfnisse, die in seinem Gefolge nahten, marterten den redlichen Hausvater, der ihnen nicht abzuhelfen wußte— Dazu kam, um seine Beorangniß aufs Höchste zu steigern, daß sich jetzt keine Gelegenheit mehr fand, etwas zu verdienen, da alle Arbeiten im Freyen, der strengen Jahreszeit wegen, eingestellt werden mußten. Vcrzweiflungsvoll spahete er nach irgend einem Mittel umher, sich und die ©einigen von dem schrecklichen Hungertode zu retten — aber umsonst. Jeder Versuch mißlang, jedes Bemühen war vergebens.
Kummer und Mangel streckte auch nun den armen Matthias aufs Krankenlager, und wahrend desselben suchte die hilstose Familie durch den Verkauf des entbehrlichen und endlich auch des unentbehrlichen Hausrathes die immer gewaltiger auf sie eindringende Noth abzuwehren. Leere Wände umstanden bereits das kümmerliche Strohlager, auf dem die Kranken seufzeten. Sogar die letzten Saamenkartvffcln, die Hoffnung des künftigen Jahres, waren verzehrt, und nur von

