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den Sparren des Daches unterhalten, nährte sich nvch die belebende Flamme im Ofen, und hin» derte die erstarrende Kalte, sich zum nagenden Hunger zu gesellen.
Da fühlte Matthias einst beym Uebcrblicke dieses Jammers die geschwundenen Kräfte feurig wiederkehren. Er raffte sich auf. Es war, als habe die Gottheit sich seiner erbarmend, ihm die Fülle der Gesundheit zurück gegeben, um noch einen — den letzten — Versuch, zur Erhaltung der Seinigen zu wagen. Denn obgleich Marie, seine älteste Tochter, ein liebliches Mädchen von »5 Jahren, so sehr sich ihr Gefühl auch dagegen sträubte, sogar der Schmach des Dettelns sich unterzogen hatte, um ihre schmachtenden Acltern erquicken zu können; so war doch der auf diese traurige Weise erlangte Beystand so gering, daß jetzt bloß eine Aussicht zur Rettung noch übrig blieb.
JmRhdngebirge nämlich, wo Matthias seine erste Jugend verlebt hatte, hoffte er sein Andenken noch nicht bey denen erloschen, denen er ein treuer und redlicher Knecht gewesen war. Verschiedene seiner ehemaligen Dienstherren waren wohlhabend, und er kannte ihre menschenfreundliche Denkungsart. Gewiß — so träumte seine wieder Muth gewinnende Seele — werden sie von

