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die meisten und empfindlichsten Geißelhiebe empfangen. Manche werden in den Steinbrüchen durch Erdfalle begraben, und viele, die in diese» Liefen arbeiten, bekommen das Tageslicht nie wieder z» sehen. Hunderte kann man zahlen, welche jährlich aus Mangel an Nahrung und Pflege, oder auch nur aus Kummer, Gram und Verzweiflung dahinsterben. Wehe dem, der klagen oder jammern wollte! Die geringste Nachlässigkeit wird mit hundert Peitschenhieben auf die Fußsohle oder den Mücken, und der mindeste Widerstand mit dem Tode bestraft. Ist so ein armer unglücklicher Sclave aus gänzlicher Ermüdung oder wegen empfangener Schläge außer Stand, weiter zu gehen, so laßt man ihn mitten auf der Straße liegen, wo er jeder schimpflichen Mißhandlung der Mauren ausgesetzt ist, und auch wohl unter ihren Fuhrwerken zerquetscht und getödtet wird. Man trifft sie, wenn sie von den Bergen Herabkommen, bluttriefend und voll Quetschungen an. Einst horte ich, in der Abenddämmerung, eine fast erloschene Stimme mir zurufen. Ich nähere mich und finde einen Unglücklichen am Boden liegen. Vor seinem Munde stand Schaum, und Bluc floß ihm aus der Nase und den Augen. Betreffen und gerührt stand ich vor ihm. Christ! Christ! schrie er mir mit jammernder Stimme zu, trage Mitleiden mit meinem Jammer und ende

