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baren Freund Alaeddin zu seinem glücklichen Eidam aufnehmen."
Da Kraen Olnas schmieg und zu überlegen schien, fing die ganze Versammlung einstimmig an, für Alaeddin zu sprechen. „Warum," sagten sie, „trägt der ehrwürdige Schahbender Bedenken, Alaeddins Bitten zu gewahren? Wir bitten dich an seiner Statt, seinen Tugenden Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, und ihn zu deinem Eidam aufzunehmen." Kraen Olnas hatte bloß auf diese Vorspräche gewartet, und antwortete sogleich: „Ich freue mich, daß meine Wahl bey dieser edlen Versammlung Beyfall findet: denn ich muß sagen, daß ich den tugendhaften Alaeddin um seiner Bescheidenheit, Sanftmuth und edlen Gesinnung willen schon lange wie mci- ucu Sohn geliebt habe. Die Vorspräche so vieler Freunde ist mir ein Zeichen, daß ich mich in meinem Urtheile nicht geirrt habe. Ich nehme ihn daher mir Freude zu meinem Eidam an, und sage dieser edlen Versammlung für ihre gütige Vorspräche den freundlichsten Dank." Die Versammlung wünschte dem Vater und dem Sohne Glück. Man rief den Kadi und die Vermahlung ward durch öffentliche Zeugnisse bestätigt.
Kraen Olnas gab ein großes Mabl. Als das Mahl geendigt war, trat ein alter Mann in den Saal, den fünf Jünglinge, die Hochzeit-

