Diese Tochter, lieber Alaeddin," sing Kraen Dlnas an,ist die einzige Freude niei- nes Alters. Was bliebe mir zu wünschen übrig, wenn ich einen so edle» jungen Mann, wie du bist, sür sie finde» könnte?,, Alaeddin fiel auf seine Knie, drückte seinen Mund auf des Greises Hand und stamincltc gebrochene Worte, daß er so vieler Güte nicht werth sey. Der Greis um­armte ihn mit zärtlicher Liebe.Nun bin ich zu, frieden," sprach er; denn nun habe ich das Ziel meiner Wünsche erreicht."

Als sich am folgenden Tage die Kaufleute von S u r a t e in dem Gerichtssaale des K r a e n O l n a S der Gewohnheit gemäß versammelten, erschien auch Alaeddin unter Ihnen. Er harte seine schönsten Kleider angethan, trat bescheiden hervor und küßte jedem Anwesenden die Hand. Kraen Linas fragte, in welcher Angelegenheit er in ihre Versammlung komme; worauf Alaeddin der Abrede gemäß antwortete:Ehrwürdiger Cchahbcndcr, ich komme, die Mitglieder dieser edlen Versammlung demüthig zu bitten, meine gütige Versprecher zu werden, da ich so kühn bn. um die Tochter meines Herrn, des ehrwürdigen Schahbcnders öffentlich anzuhalten. Mein Herr wolle die vielen Wohlthaten, womit er mich bis­her beschenkt hat, durch dieses höchste Zeichen seiner Gewogenheit besiegeln, und seinen dank-