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Der Frühling hatte begonnen; Eis und Schnee waren verschwunden, Wiese und Wald schmückten sich mit neuem Grün, die Fruchtbäume prangten mit Blüthen und Knospen, es blühten Schnee­glöckchen, Veilchen und Flieder, die Schwalbe stellte sich wieder ein, um dort, wo sie im vori­gen Frühjahr ungestört ihr Nest hatte bauen kön­nen, sich wieder anzusiedeln; es schwirrten Mai­käfer umher, es gaukelten Schmetterlinge im Son­nenschein; überall hörte man den Gesang und das Gezwitscher der Vogel, und wenn die Nacht in ihrem blauen mit Sternen besäeten Mantel er­schien und feierliche Stille herrschte, ertönte das süße Lied der Nachtigall.

Frau von Teschendorf traf nun Anstalt, mit ihren beiden Töchtern den Aufenthalt in der Stadt mit dem auf einer ländlichen Besitzung in einem nahe gelegenen Dorfe zu vertauschen.

Auguste und Wilhelmine hatten das Ver­sprechen ihrer Mutter nicht vergessen; die Puppe und das Spielzeug. Mit Ungeduld erwarteten