Genäschigkeit und Zorn.

Madame Engelberger hatte Frau von Teschendorf wissen lassen, daß sie ihre Töchter bei sich zum Mittagsessen zu behalten wünsche, wenn sie nichtS dawider hätte, und die Letztere dazu ihre Einwilligung gegeben.

Madame Engelberger hatte dafür gesorgt, ähre kleinen Gäste auch mit Kuchen und andern Leckereien zu bewirthen. Nachdem Wilhelmine für die Puppe ein kurzes Tischgebet hergesagt hatte, setzte man sich an die Tafel.

Madame Engelberger war neugierig, ob Emma sich den Unterricht in einem anständigen Betragen zu eigen gemacht, den ihr Auguste unstreitig ertheilt haben würde. Sie wandte daher kein Auge von ihr, und bemerkte zu ihrer Genugthuung, daß sie sich artig und bescheiden