Gebet und Schluß.
Eines Tages überraschte Auguste ihre Zog lingin, auf den Knien liegend; sie betete und bat den Himmel, ihre Aeltern zu schützen und zu beglücken. Auguste wünschte zu wissen, wie die Kniende ihre Gefühle kund mache und horchte.
„O Gott!" sprach Emma: „Du, mein Schöp fer, erhalte mir das Leben, das Du mir verliehen hast, und laß es ganz meiner guten zärtlichen Mutter gewidmet seyn. Vergieb mir, wenn ich ihr ungehorsam gewesen und wenn ich gegen Deine Gebote mich vergangen habe. Ich gelobe —" Auguste mußte husten, Emma erschrak, sprang
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nicht übertreiben; der Mensch braucht Stunden der Erholung und Erheiterung, um neue Kräfte zu sammeln; wohl dem, der solche unschuldige Erbolungen wählt, wie diese schlichten Landleute."

