Die Puppe.

2benn Du recht artig und fleißig bist, Gust- chen," sprach Frau von Teschcndorf zu ihrer ältesten Tochter:so werd' ich Dir, ehe wir auf's Land ziehen, noch eine hübsche Puppe kaufen."

Was bekomm' ich denn, liebe Mutter? fragte Wilhelm ine, die jüngste Tochter: wenn ich ar> tig und fleißig bin?

Du sollst nicht leer ausgeh'n, Minchen! Ich werde Dich gewiß nicht vergeisen. Du sollst ein hübsches Spielzeug erhalten."

Gutes Mütterchen! riefen die beiden Schwe­stern, indem sie sich zärtlich an Frau von Te- schendorf schmiegten, und versprachen, recht ar­tig, gehorsam und fleißig zu seyn.

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