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Die Faulen zerin mußte aufstehen, sich ankleiden und ihr Morgengebet verrichten. Sie erhielt darauf zwar ihr Frühstück, aber allein, denn es war fast zehn Uhr; — sie weigerte sich es zu genießen; sie zog das Maulen dem Frühstücke vor.
„Auch gut!" sprach Auguste: „so bleibe nüchtern. Das soll mir sehr gleichgültig seyn. Tücke bestraft sich selbst. Willst Du auch zu Mittage fasten, ich habe nichts dawider."
Nach diesen Worten führte Auguste ihre Drohung mit der Haube aus, an welcher die beschimpfende Inschrift mit großen Buchstaben zu lesen war. Dann nahm sie Emma bei der Hand, führte sie in ein Nebenzimmer, ihr eine Schachtel zeigend mit den Worten:
„Sieh' hier, was ich Dir für Deine gute Aufführung und Deinen Fleiß zur Belohnung zu- gedacht hatte; weil Du aber so faul gewesen und noch dazu so tückisch Dich besagen, sollst Du sie nicht haben."
In der Schachtel befanden sich nicht nur

