ses in einer elenden Hütte wohnt. Die ungezogenen Buben verfolgten ihn neulich und warfen mit Steinen und Schmutz nach ihm. Was hatt' er ihnen denn gethan?
„Nichts, mein Kind! es geschah nur, weil er alt und schwach ist."
Das ist ja schändlich!
„Was würde man von Dir sagen, wenn Du einen Greis oder eine Mattone wegen ihrer Schwäche verspottetest?"
Du hast mich ja gelehrt, Jeden zu achten, und hauptsächlich das Alter in Ehren zu halten.
„Und mit Recht. Wir Alle können ja alt werden, und wem Gott diese Wohlthat erzeigt, der wird doch nicht wünschen, deshalb verhöhnt zu werden?"
Mit jedem Tage erweckte Emma größere Hoffnungen, ein liebenswürdiges und sittsames Mädchen zu werden, und ihre Antworten auf Augusten's Fragen wurden immer verständiger. Auguste erfreute dies so sehr, daß sie nicht
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gessen, den alten Mann, der am Ende des Dor-

