Wie Ouliquas,
wohnten ursprünglich an den Ufern des Assiveru, waren ein sehr kriegerischer Stamm, sind aber jetzt mit den Chayma's, welche zur Mission von Kumana gehören, vermischt.
Wie Kumanagato's.
Westlich von Kumana, den kristlichen Ansiedlungen Unterthan, mit dem Anbaue des Bodens beschäftigt, wohnen die Kumanagato's, die am Anfange des sechzehnten Jahrhunderts ein Bergvolk waren. Sie sind mehr als 20.000 Köpfe stark.
Bewohner Amerika 0. Die Giiayquerier. Die Quaqua '6 rc. 111
Wie Virayqnerier,
wohnen ebenfalls an der Nordseite der Orinokomündnng, welche sie, wie die Sandbänke, genau kennen. Sie sind durchaus unerschrockene Fischer, die eine Vorstadt von Kumana inne haben, Margarita und die Halbinsel Araja bewohnen.
Wie Kariben o-er Karaiben,
scheinen Nachkommen derer zu sein, welche einst die westindischen Inseln bewohnten, doch ist es unentschieden, ob dieses Volk von den Inseln hieher geflohen, oder ob in frühesten Zeiten die Inseln vom Festlande aus bevölkert worden sind. In manchen Gegenden Südamerika's sind die Kariben von großem Körperbau 5' 9" bis 6 ' 2" groß; sie sind nicht nur größer, als die andern Indianer Südamerika's, sondern haben auch regelmäßigere Gesichtszüge, nicht so hervorstehende Backenknochen, und keine so platten Nasen. Sie scheeren sich das Haupthaar, so daß nur ein runder Busch auf dem Scheitel stehen bleibt. Männer, wie Weiber bemalen sich sorgfältig. Die Zahl dieses einst so mächtigen Volkes ist sehr znsammen- geschmolze», und mag kaum 40.000 übersteigen. Da sie auf den westlichen Inseln und an den Küsten von Darien ausgerottet worden, haben sie jetzt

