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Belagerten hätten durch große stählerne Brennspie- gel, die sie an ihren Mauern aufgehangen, die muselmännischcn Schiffe in Brand gesteckt, eine Erfindung, womit Archimedes über 900 Jahre vor» her seine Vaterstadt Syracus wider die Römer einige Zeit vertheidigt haben soll.

Dies ist das letztcmal, daß Constantinvpel die Saracenen vor seinen Thoren sah; der Streit der Omiade» und Abassiden, die Zerreißung ih­res großen Reichs in verschiedene Khalifate, die Rebellion einiger Statthalter, und der Einbruch der Selschukibischen Türken schwächten es, und die mogolischen Tataren richteten es in Asien völlig zu Grunde. Allein nun bekamen die griechischen Kaiser neue Feinde an den Russen. Scold und Dir, welche unter dem Rurik, dem Stifter des ruffi» schen Reichs, ein eignes Fürstenthnm zu Kiow an­legten, waren von den Russen die ersten, welche Constantinvpel bekriegten. Sie kamen 864, da der Kaiser Michael der Säufer eben in Asien ge» gen die Saracenen zu Felde war, mit 200 Fahr­zeuge» den Dnieper herunter und belagerten seine Residenz. Der Gouverneur gab dem Kaiser sogleich Nachricht davon. Dieser kam auch sofort mit dem Patriarchen zurück, konnte aber kaum in die eng­eingeschlossene Stadt kommen. Nach dem Berichte der russischen und byzantinischen Geschichtschreiber hat der Himmel damals selbst für Constantinvpel ge-