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gemessener Entfernung, sprachen sich die verschiedenartigsten Ge­fühle und Empfindungen aus.

Im Gesicht und der ganzen Haltung des invaliden KriegerS war ein gewisser Kummer unverkennbar. Er schien ein Mann hoch in den vierzigen, aber durch Leiden und Entbehrungen noch früher gealtert. Er fiedelte den Tanz mit jener Gleichgültigkeit ab, die ihm dabei zur Gewohnheit geworden war, und sah, ohne den Zuhörern besondere Aufmerksamkeit zu schenken, düster und still vor sich hin.

Sein Knabe, in dessen jugendlichen frischen Zügen noch kein Ausdruck von Kummer Wurzel gefaßt hatte, warf seine Blicke seitwärts, und es war für den Beobachter schwer zu entscheiden, ob er mehr mit den singenden Vögeln, die mit den Saitenklängen lu­stig wetteiferten, oder mit den in der Tonne aufgeschichteten- ringen liebäugle.

Die Frau Röder hatte sich mit den Armen auf den Rand ih­rer Bude gestützt, und hörte mit sichtlichem Wohlgefallen der Mu­sik zu; es malte sich in ihren Mienen ein Wiederschein früherer Tanz­lust, und die Erinnerung an ein Vergnügen, das sie in glückliche­ren Tagen wohl gern genossen, verlieh ihrem vollen Gesicht einen sanften Reiz.

Der Vogelhändler behielt trotz der gutvorgetragenen Musik sei, nen mürrischen Ausdruck bei, blies aus einer Pfennigpfeife dicke Rauchwolken, und überlegte, daß es doch ein trauriger Erwerbs­zweig sey, so von Thüre zu Thüre gehen zu müssen, und rauher Begegnung und Kränkungen jeder Art ausgesetzt zu seyn.