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welcher Art auch der Fehler fei, den er beging, ein sol, cheS Betragen ihn hinlänglich gesühnt hat."
„Und dem lieben JuliuS sogar Achtung erwirbt," fügte Frau v. Blau hinzu.
„Ich denke daS auch," sagte Hr. v. Villa, dessen Stimme in diesem Augenblick seine Rührung veriielh. „Komm, mein JuliuS, und nimm deinen allen Platz ein, weil du ihn verdient hast." Unfähig sich zu bewegen, kaum die letzten Worte seines Vater- verstehend, blieb Julius an seinem Platz unbeweglich und zitternd; de ging seine Mutter zu ihm und bedeckte mit ihren Händen sein Gesicht, um die Thränen und das Schluchzen zu verbergen» dessen er sich nicht erwehren konnte; dann führte sie ihn sanft zur Tafel, an Hm. v. Villa vorbei, der seine Hand ergriff, und leise sagte: „Nun, mein Julius, sei nicht kindisch." Da ergriff Julius die Hand feines Vaters und küßte sie zum Zeichen seines Gehorsams. Nun kamen der Sohn seines Onkle's und der des Hrn.v. Blau beide fast in seinem Alter, herbei und führten ih« gleichsam im Triumphe an seinen Platz zwischen sie beide, wohin die Bedienten eiligst sein Couvert brachten; denn ihre Augen glänzten vor Freude, als sie Julius zum Tisch führen sahen; und Thiem stellte sich mit lriumphir enber Miene hinter den Sessel seines jungen Lehrers.
Julius war nun ganz glücklich. Am Abend sagte sein Vater zu ihm: „Julius, heute hast du deine Schuldigkeit gethan; thue sie auch für die, Zukunft." Dieß versprach ihm auch JuliuS. Von diesem Augenblicke an gewann dieser mehr Ansehen über Thiem; er siegte ihm auch solche Grundsätze ein, daß Thiem alle Achtung für ihn halle und immer gehorsam war.
In seinem achtzehnten Jahre widmete sich Julius

