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n«s Mahle- unter freiem Himmel im Grase ohne Teller und Serviette zu beschreiben, wo man sich den Salat selber holen, und so oft man trinken wollte, sein GlaS an dem Springbrunnen füllen mußte, der vor dem Gartenthore war. Marie, welche, wenn sie zufrieden, ,m- mer zärtlich war, umarmt« ihre Mutter olle Augenblicke, und am Abend blieb sie, ungeachtet der Müdigkeit, vor Vergnügen, von den Ereignissen sprechen zu können, so lang- wach, daß Frau König beinahe hatt« schellen müs. sen, um sie inS Bett zu bringen. „Du denkst nicht daran, sagte sie, daß ich für das Vergnügen, das ich dir verschaff!», zwei oder drei Lage jedesmal vier Stunden früher aufstehen muß.'<
„Sie wissen wohl, liebe Mutter, daß dieß auch zu meinem Nutzen war, antwortete Marie. Ich mußte die Gemälde sehen."
„Warum, fragte lächelnd Frau König, mußt« ich deinen Nutzen dem meinigen vorziehen? Sag mir einmal, bin ich da, um dir zu dienen, oder gehör» ich dir vielleicht an?"
„Liebe Mutter, sagte Marie, sie umarmend, Sie gehören mir; ich will dieß, weil eS mir Freude machte." Sie schlief darüber ein.
In der That, feine Mutter war ihrem Kind- mit mehr Innigkeit und Liebe zugethan als diese. Frau König, Wittwe eines Beamten, der sie ohne Vermögen mit dieser noch kleinen Tochter zurückgelassen hakte, glaubte, sie hätte auf dieser Welt kein anderes Geschäft, als ihre Marie zu erziehen. Dir Erziehung derselben war ihre erste Sorge und st, suchte ihre Talente auf jede Weise auszubilden. Frau König besaß sehr gute musikalische Kenntnisse und sollte in ihrer Jugend Sängerin werden; aber in ihrem achtzehnten Jahre bekam si, die Masirii.

