und sonderlicher Mann. Als dieser hinreichende Einkünfte hatte, um seine Familie sorgenfrei ernähren zu könne«, beschrankte er seine Beschäftigung bloS auf feine Landwirth, schaft und auf die Erziehung seiner Kinder. Nachdem ihm zwei durch den Tod entrissen worden waren, wur.'be Marie geboren. Seitdexn wandte er alle seine Sorg­falt auf dieses Kind. Bei dem Tode ihre- Gatten sah sich Frau König von Neuem ohn, Mittel, ihren Unter­halt zu bestreiken und sie überlegte daher, ob es nicht besser für sie wäre, wenn sie wieder die Laufbahn ergriffe, zu der sie Anfang- bestimmt war; dabei hätte sie aber ihre Marie fremden Händen übergeben und der Ausbil» düng ihre- Geistes entsagen müssen. Sie dachte, daß daS Wichtigste für ihre Tochter auf dem schweren Lebenswege da« sei, wenn ste dieselbe von früher Jugend an zur Tu. gend und Frömmigkeit erzieh». Sie wandte daher Alle» auf Mariens Erziehung, deren Anlagen zur Musik ihr großen Erfolg in dieser Kunst versprachen. Ich habe mein Leben ihr gewidmet, sagte sie manchmal zu sich selbst, sie wird für mich glücklich seyn."

Zugleich mußte sie aber auch für ihren Unterhalt sorgen, wozu sie eine Beschäftigung, die sie sitzend ver­richten konnte, wählte, und welche sie in den Stand setz. te, ihre bescheidenen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie be- schäftigie sich mit Stickereien und ihre Kenntnisse in der Malerei kamen ihr sehr gut zu Statten beim Enlwer.

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Krankheit, wodurch ihre Brust sehr geschwächt wurde und sie sich genöthigt sah, dieser Bestimmung zu entsagen; darauf wandte sie allen Fleiß auf die Malerei, in wel­cher Kunst ste sich schon von Jugend auf große Fertig­keiten erworben halte, da sie die Tochter eines Malers war. Bald darauf starb ihr Vater, und sie war glück- lich als sie Herr König heiralhete, ein ziemlich bejahrter