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Ja, meine Tochter, du sollst da« und du wüst es thun; waS ich dir opfere, wirst du mir einst wieder vergelten; beruhig« dich mein Kind, drin« Mutter ha, Ge. duld, um dich zu pflegen. Marie gelohte sich in ihrem Herzen, von nun an nur für ihre Mutter zu leben und erlangte nach und nach ihre Gesundheit fast ganz wieder. Seitdem arbeitete sie noch mehr an sich selbst und bracht, es da- hin, alle ihr, N.igungcn und Empfindungen zu beherr. schen. Ihre Schwermuih und Schwächlichkeit wollten si, aber immer noch nicht verlassen, und der Ar;,klarte, er könne, wenn man ihr nicht bi« Landluft.genießen las. se, nicht für übl-r, Folgen veraatiroiilich sein. Dieß Ua5. te Frau König in groß, Verlegenheit, denn durch Ma. eienS langwierige Krankheit war ihr ohnehin geringes Ver- mögen fast gänzlich erschöpf» worden. Frau Lhiburg- welcher sie ihren Kummer mittheilt«, schlug ihr vor, ge. weinschaftlich mit ihr ein kleines Landhaus zu miethen. Indem wir so auf gemeinschaftliche Kosten leben, sagte sie, können wir viel mehr ersparen, als wenn wir ae» trennt leben>den.'^ Frau König wußte dagegen wohl, daß sie auf diese Art zu viel brauchen würd», da Frau Lhiburg nicht so sparsam wie sie war, was sie auch nicht nöthig hatte; aber auf der andern Seite war sie doch wieder froh, daß sich ihr diese Gelegenheit darbot. Dem. zufolge verkaufte sie einen Fußteppich von Eiderdunen, und vier prachtvolle Kupferstiche, welche bisher ihr Zimmer g«. schmückt hatlrn, womit si« doch den größten Theil der Kosten testreiten konnte."

Diese Anordnungen, welche Marien nicht verborgen bleiben konnten, verursacht.» ihr einen geheimen, und um so nagender» Kummer; sie war außerordentlich empfindsam geworden; ungeachtet e§ immer ihr höchster Wunsch gewe. sen, aufS Land zu kommen, so bracht» sie doch der V«r->