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schönen Hutes, den sie von ihrem Mann erhalten hatte» daß Joseph leichk die Eelaubniß «ihielt, in daS Museum gehen zu düefen, unter der Bedingung, noch vor dem Essen wieder zurückzukommen, um noch Einiges zu besorgen» daS wegen Gabri'S Abwesenheit versäumt worden war. Er zog nun sogleich seine neuen Kleider an, und eilte, etwas stolz, nach dem ihm so lange verbotenen Hause.
Damals war die schöne Treppe mit doppeltem Geländer im Museum noch nicht erbaut, da von dem Mu« seumsplatze auS eine andere Treppe in den Saal führte; dieser Eingang war aber weder so bequem, noch so schön, wie der jetzige, doch immer noch überraschend genug für Josephs Augen, die noch kein schöneres Gebäude als die Kirche Sr. Röche gesehen hatten. Diese breiten steinernen T-eppen, diese mit Gemälden behangenen Wände, der Tumult der hereineilenden Leute, alles betäubte den armen Joseph dergestalt, daß er die Gemälde betrachtete, ohne zu wissen, waS er sah, bis er endlich zu der großen Gallerie gelangte, welche während der Ausstellung geöffnet wurde, damals aber blos alle Gemälde enthielt. Beim Anblick dieser ungeheuern Gallerie, stand Joseph vor Verwunderung stell. Wenig« Personen kamen in diesen Saal deS Museums: Joseph athmete freier und konnte, ohne gestört zu werden, das Vergnügen geniessen, das er sich so oft gewünscht halle. Mehrere Gemälde zogen seine Aufmerksamkeit auf sich, aber zu unwissend, um zu verstehen, waS dieselben vorstellen sollten, war seine Freude nicht vollkommen. Als er zu dem Gemälde RaphaelS: „Jesus auf der Flucht," kam, bei dem die Figuren leicht zu erkennen waren, erinnerte er sich, andere ähnliche Gemälde in der Kirche gesehen zu haben; und er hatte schon einer, so richtigen Geschmack und konnte gleich die Meisterwerke unterscheiden, so daß sich beim Anblick dieses prachtvoller,

