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glaube doch mir, die ich dich keiner Gefahr aussetzen wer. de, und deren Gemülh ruhiger ist, als das deinige." Diese mit Theilnahme gestochenen Worte gaben Cäcilien frische« Leben, sie blieb beschämt stehen und küßte die Hand ihrer Mutter, obgleich diese Handschuhe anhatte. Wollen wir umkehren, sagte Frau v. Richard, damit wir unS nicht verirren." Cätilie antwortete nichts; aber der Gedanke, daß sie wieder duich dieses Gebüsch gehen sollte, machte sie schaudern. In diesem Augenblicke hörten sie sich rufen und eikannten GeorgS Stimme. Cäcilie athmete leichter und wollte antworten; da aber Georg von einer andern Seile in das Gehölz gekommen war, (waö sie nicht wußten), so blieben sie stehen, um zu hören, Woher die Stimme komme.

Sie kommt von dort," sagte Catilie und zeigt? auf «inen schmalen Pfad, der weiter recht« lag, als der, auf dem sie gekommen waren, froh, daß sie nur nicht wieder in daS Gebüsch müsse. Frau v. Richard horchte, und die Stimme GeorgS, der ihr beständig rief und ant» woriete, schien ihr selbst von der rechten Seite her zu kommen; sie schlug nun den Weg ein, welchen ihr Cäci- sie gezeigt hall«, und indem sie von Zeit zu Zeit einan- der zuriefen, gingen sie gegen den Eingang zu, wo sich seine Stimme hören ließ, welche sich aber bald zu na- Hern, halb sich zu entfernen schien. Georg ging wahr­scheinlich auf die Geacnd zu, wo er glaubte, daß sie sein müßten; sie selbst schlugen aber «inen andern Weg ein, ohne zu wissen, ob er der rechte wäre. Diese Ungewiß­heit dauerte einige Minuten; endlich nähert? sich die Stim­me merklich und sie hörten jemanden durch die Bäume hindurch gehen:Sind Sie es, Georg?"Ich bin es" und Cäcilie wäre ihm in ihrer Freude tcinah« um den Hals gefallen: ste vergaß die Kalte, Glatteis, und de»