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mit wohl thun," und als er unschlüssig »rar, fügte sie lächelnd hinzu:ich entschließe mich nicht so leicht, »i» deine Großtante, ohne dich zu gehen."

Ludwig schlug seiner Mutter'nie etwas ab, und ob er gleich «ist 14 Jahre alt war, besaß er doch einen so hellen Verstand, und war so brav und gut, daß seine Mutter eine große Freude an ihm hakte. Er nadm so­gleich seinen Hut und reichte seiner Müller den Arm. Cc liebte sie von ganzem Herzen und war stolz darauf, ihr das Leben angenehmer und glücklicher machen zu«nen. Frau Delong, schon seit Jahren von ihrem Gauen ge- »rennt, und in beständiger Sorge und Unruhe wegen der Gefahren, denen er durch seinen militärischen Stand aus­gesetzt war, bedurft« viel Muth, um die SUrbe ibrer Seele zu erhalten. Wenn sie betrübt war, wußte Lud» »vig alleS zu vermeiden, was ihr nur im Geängstet, bal­le unangenehm fein können. Weit entfernt von dem Charakter gewiffer Kinder, welche glauben eine Art von Triumph über ihre Vorgesetzten davon zu tragen, wenn sie dieselben zum- Zorne reizen, richtete Ludwig sein Au­genmerk darauf, seiner Mutter, wo er nur konnte,, he und Verdruß zu ersparen. Obgleich lebhaft und so­gar manchmal ausgelassen, war er überaus vorsichtig, wenn eS seine Mutter betraf; deßhalb pflegte Frau De- cng scherzrveise zu sagen: Ludwig beschützt mich.

Dergleichen Aeußerungen verminderten nicht die Ach­tung welche er seiner Mutter schuldig war; und er konn­te nicht denken, daß sie ungerecht und launisch gegen ihn sei; ja, er glaubte kaum, daß sie sich tauschen könne, und wenn er einmal zögerte, seine Schuldigkeit zu thun, so durfte seine Monier nur sagen: Mein Sohn, eS muß so sein, und augenblicklich gehorchte er, indem er glaubte, die Stimme seines eigenen Gtwiffens zu hören.