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lich das Hauptsächlichst« davon vor Schlafengehen nieder» schrieb, von denen wir hier nur eine milkheilen: „ES sind drei Dinge, sagt« einmal dieser geschickte Meister zu seinen Zöglingen, für den, der sich den schönen Künsten widmet, nothwendig: nämlich der Verstand, welcher aufnimmt, der Geschmack, welcher wählt, und das L a- lenk, welches ausführt." Diese Bedingungen können den Musikern wie den Dichtern gleich nützlich sein; aber wer kann sich schmeicheln, diese drei Eigenschaften zugleich in sich zü vereinigen? Joseph hoffte nicht viel und wagte nicht zu glauben, daß er viel Verstand habe; den Geschmack und daS Talent aber kann man sich erwerben, dachte er; und jene Worte, die er für den Haupt» grundsatz der Malerei hielt, schrieb er mit großen Buchstaben auf seinen Tisch und auf seine Stoff,lei. Der vortreffliche Gabri empfand die lebhafteste Freude über Josephs Fortschritte; er besuchte ihn oft, wenn er in seinem Zimmer arbeitete, und um ihn nicht zu stören, blieb er, ohne ein Wort zu sagen, hinter seinem Stuhle stehen, umarmt« ihn dann und ging zu Frau Robert hinab, ihr Geschwätz anzuhören. Wie wir wissen, konnte Gabri das viele Sprechen nicht leiden; diese Unterredung war daher mehr ein Monolog (Selbstgespräch, wenn einer allein spricht), als ein Dialog (wenn zwei mit einander sprechen). Als aber Frau Robert von einem andern Gegenstand zu sprechen anfangen wollte, sagte er: „Guten Abend, Frau Nachbarin, Frau Barbe wartet auf mich und wie Sie wissen, läßt sie nicht mit sich spossen."
Eines Morgens sprach Herr Eiurinj beim Beginnen beS Unterrichts zu seinen Zöglingen: „Meine Lieben, ihr werdet morgen einen neuen Kameraden bekommen; ich empfehle ihn euch; macht nicht zu viel Proben noch Ee-

