fälligkeiten; er ,st noch sehr ;ung, und ohne Zweifel von eurem Schlage, betragt euch daher gut. Er ist auS der Stadt Angers gebürtig. Berr, du wirst dich neben ihn setzen, und du Engelhard, ich bitte dich, spiele nicht zu sehr den Lustigen." Franz lachte; die Worte des Herrn Giurini hatten aber die gewöhnliche Wirkung, die er selbst voraussah: die Lust den neuen Ankömmling zu plagen, ergötzte Alle, und vorzüglich Franz. „Ah! sagte er, ein neuer Zögling aus der Provinz! wir haben noch keinen, das ist sonderbar; und man glaubt, daß ich mich nicht mit diesem Raphael von Angers unterhalten 'werde! Bah! unser Lehrer weiß wohl, was sein« Empfehlungen in die, sem Fall vermögen;" und Franz, «rmuthigt durch den Beifall seiner Kameraden, zeichnete an die Wand eine la« cherliche Gestalt, welche er für den Künstler von Anger- ausgab.
„Man muß ihm diesen Namen lassen, sagte ein Anderer, der dem Franz zu seinen Kindereien half; du weißt, daß dergleichen Namen solche Leute beinahe rasend machen."
„Du hast recht, antwortete Franz, wir haben ja Alle unsere Spitznamen. Bin ich nicht der Wilbfang, und Berr der Phönix? Aber hör' einmal, ich will dir sagen, waS man thun muß;" und die derben Wildfänge gingen in «inen Winkel, wo sie mit einander flüsterten. Joseph sprach zu Gunsten des Fremdlings einige Worte; man hielt sich aber deßwegen über ihn auf, er mußte über die Andern lachen, und gelobte sich, jedesmal feinen ganzen Einfluß aufzuwenden, wenn eS nöthig wäre, da» mit der neue Zögling nicht zu sehr geplagt werde»
In mehreren Städten der Provinz gab eS und giebt «S noch Maler-Akademien, in denen unvermögliche Knaben gebildet werden, und immer derjenige Zögling,
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