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KindeS, das den lange vergeblichen, sehnsüchtigen Wunsch der Eltern erfüllte, und ihr Glück vollendete da neigte sich ihr Haupt in Frie­den. und sie ging mit seligem Lächeln sanft hinüber.

Eben sollte sie mit einfacher, sinniger Feierlichkeit zu ihrer Ruhe­stätte gebracht werden, da kani der alte, treue Freund KonradS, Gabriel Steinbrecher, den ehemaligen Schützling nach langer Zeit einmal wieder zu besuchen. Mit Wehmuth schloß er sich dem Zuge an, doch auch nachdem der erste Eindruck dieser trüben Ueberraschung vorüber, und vom Anschauen der Schätze Konrads zurückgedrängt war, bemerkte dieser und seine Frau mit Aengstlichkeit, ja mit Erschütterung, daß die kräftig-derbe Weise ihres väterlichen Freundes wenig mehr hervortrat, daß er meistens einer stiljen Weichheit sich hingab, die Hannchen oft bis zu Thränen rührte.

Viele Gründe für diese veränderte Stiinmung waren indeß aufzu­finden; der alte Blaun war in den weiten Räumen seines Hauses so allein, sein Sohn, in fremden Welttheilen umherstreifend, hatte lange nichts von sich hören lassen, es war ungewiß, ob er noch lebe und Emma, seine liebe Emma, >var nicht glücklich; ihr Mann war ein Spieler, er konnte seiner verderblichen Leidenschaft nicht widerstehen. Oft hatte er mit Thränen seiner Frau gelobt, den grünen Tisch nie mehr anzusehen, doch nahete sich di- Versuchung, so unterlag er. Emma war oft leidend, von ihren beiden Kindern das eine kränklich, ihre Gegenwart trübe, ihre Zukunft bedroht.

Als der Vater dies Alles seinen Freunden ausgesprochen, ward er heiterer, einzelne Blitze aus der frühern Zeit kamen wieder, er besuchte oft mit Konrad dessen Schule in all ihren Klassen, verkehrte in lebhaft tem Gespräche mit ihm, voll hoher Freude an seinem Wirken, seineni lebendigen Weiterstreben, seinem angestrengten Fortlernen, wie denn der Lehrer noch Zeit gesunden hatte, im Laufe dieser Jahre in die alten