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oder weniger versteckt ausübten. Der kleine Paul war der Offenherzigste darin, und trieb es so eifrig, daß er der Wunderbaren immer näher rückte, und eben nahe daran war, ihren Mantel anzufassen, um sich von «- der Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit zu. überzeugen. *

Marianne bot der Schüchternen freundlich die Hand, und bat sie, in ihre Stube zu treten. Nachdem dort die ersten, gewöhnlichen Redens­arten gewechselt waren, wurde die Ankunft von JdaS Sachen gemeldet, und die Mutter benutzte diese Kunde, Malwina den Aufwag zu geben, sie möge Fräulein Mellow ihre Stube zeigen, das Hinausschaffen ihrer Effekten anordnen und ihr sonst behülflich sein. Vorher jedoch stellte Frau Konring die Kinder vor, nannte ihr Alter und forderte sie auf, dieser Dame, die künftig für sie sorgen, und ihnen Gutes thun werde, die Hand zu geben. Alle folgten dieser Weisung bis auf Lina, welche, die Fremde mißliebig unter dem Berge her ansehend, trotzig murmelte:

Nein, ich thu's nicht, sie ist häßlich, ganz schwarz!" Die Mutter, geärgert, wollte Gehorsam erzwingen, da sagte Jda sanft:Die tiefe Trauer ist vielen Kindern unangenehm, ich hoffe, Lina wird sich nach und nach daran gewöhnen."

Die ganze Kinderschaar begleitete jetzt ungeheißen Zda in ihr Zim­mer, und Conring, der nach einiger Zeit mit gespannter Miene eintrat, fand seine Frau allein, und mit etwas mißlichem Ausdruck vor sich hinstarrend.

Nun, Marianne, wie gefällt Dir Fräulein Mellow?"

Ich kann es nicht eben rühmen," versetzte sie;ein unscheinbares Figürchen, und eine Aengstlichkeit und Schüchternheit, daß Einem ganz bange wird. Sie hat die Augen kaum aufgeschlagen, so lange sie mir gegenüber war, ich kann Dir auch nicht einmal sagen, ob sie grau oder blau sind."

Ist völlig unwesentlich," sagte er lächelnd,wenn sie nur Spiegel einer reinen und treuen Seele sind."