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fonen zugegen. so daß sich ganz zufällig eine kleine Gesellschaft daselbst eingefunden, die sich einer lebhaften Unterhaltung hingab.
Die Liebenden wurden dadurch an Annäherung gehindert, die sie doch so sehr wünschten, und sie mußten sich begnügen, einzelne leere Complimente auszutauschen, wie sie in der Gesellschaft eben gebräuchlich sind, die ihnen jetzt doppelt leer und fade erschienen, da sie sich so viel zu sagen gehabt hätten. Constantin begann von dem Balle zu sprechen, wo sie sich kennen gelernt, und Barbara setzte diese Unterhaltung um so lieber fort, als sie in ihr die angenehmste Erinnerung weckte; aber sie fühlten sich doch Beide wieder dadurch beengt und gestört, als noch Andere sich in die Unterhaltung mischten und ihre Meinung über Dieses und Jenes bei dem Balle abgaben.
Die so zufällig sich zusammengefundene Gesellschaft blieb längere Zeit vereint, als sie wohl erst im Plane gehabt, und man vertrieb sich die Zeit sehr angenehm; gegen Abend begab man sich in den an das Haus anstoßenden Garten, um dort die kühle Abendluft zu genießen und sich mit Musik und Gesang zu unterhalten, was im Freien jedenfalls angenehmer klang, als in dem geschlossenen Zimmer.
Ein glücklicher Zufall vermittelte es hier, daß Constantin und Barbara sich an einer einsamen Stelle des ziemlich geräumigen Gartens begegneten, ohne daß sich lauschende Zeugen in der Nähe befunden hätten. Durch Gesträuche gegen die Blicke der Gesellschaft gedeckt, konnte das Paar, den ersehnten Augenblick benutzend, einen kurzen Austausch ihrer Gefühle beginnen. Zudem wurden sie nicht nur durch die Musik unterstützt, sondern auch durch Constantin's Freund, der in's Vertrauen gezogen, es sehr gut wußte, wie es um Jenen stand und ihm behilflich sein wollte, sich ungestört mit der Geliebten zu unterhalten, indem er es mit Geschick und Glück unternahm, den Theil der Gesellschaft, welcher sich nicht bei den tonkünstlerischen Ueb- ungen betheiligte, durch anderweite Unterhaltung auf eine Weise zu verflechten, daß Niemand die Abwesenheit ConstantiiUs bemerkte oder doch nicht darauf achtete.
Für den ersten Augenblick war das Paar, als es sich nun Auge in Auge gegenüberstand, wohl sehr befangen; es ging Beiden, wie so Manchen bei ähnlichen Gelegenheiten es ging, nämlich wenn der ersehnte Augenblick ungestörter Zusammenkunft erschienen ist, dann kommen sie nicht zur Benutzung desselben, sie finden keine Worte,

