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das Gespräch zu beginnen; so war es auch hier, denn kein Theil wagte, die Unterhaltung zu eröffnen, sich darauf verlassend, daß der andere Theil beginnen werde; blos die Augen sprachen beredet, doch nicht genügend für die Betreffenden, denn jeder Theil wollte ja die Worte des anderen Theils hören.
Endlich dauerte diese stumme Sprache Constantin doch zu lange, um so mehr, als er fühlte, daß er die Zeit benutzen müsse, wolle er nicht diesen Augenblick unwiderbringlich vorüberfliehen lassen; er begann also:
„Theure Freundin, würden Sie mir zürnen, wenn ich es wagte. Ihnen ein Geständniß zu machen?"
Barbara erglühte bei dieser Frage, die allerdings eine gar mannigfache Deutung zuließ; sie dachte sogleich auf ein Geständniß, welches sie wohl von Constantin zu hören wünschte, welches sie aber auch in ihrer mädchenhaften Scheu um keinen Preis auch nur mit einem Worte hätte herausfordern mögen. Sie warf einen schnellen Blick auf Constantin's Gesicht, las aber dabei in dessen Augen so viel, daß sie ihre Blicke eben so rasch wieder zur Erde niederschlug, denn sie fühlte sich durch den Ausdruck, mit welchem seine Augen in die ihren geblickt, fast verwirrt.
Barbara war nun wirklich in Verlegenheit, was sie antworten sollte, um auf der einen Seite gegen das erwartete Geständniß nicht herausfordernd, aber auch nicht abweisend zu sein; aber etwas mußte sie doch sagen. So sprach sie dann zögernd:
„Es kommt darauf an, was Sie eigentlich mit diesem Geständnisse meinen und welchen Inhalts dasselbe ist."
„Was ich Ihnen zu gestehen habe," entgegnete da Constantin rasch, „wäre das, daß ich mich an jenem Feste, das mir stets unvergeßlich bleiben wird, so glücklich fühlte, als sich nur ein Mensch fühlen kann."
„Ich glaube Ihnen dieses gern, lieber Freund," entgegnete rasch das Mädchen halb neckenden Tones, „denn wirklich, es waren ja auf dem Feste so Viele, die Sie glücklich machen konnten, und Einer von diesen Vielen muß es doch gelungen sein!"
„Und diese Eine waren Sie, Barbara," siel ihr Constantin rasch in's Wort.

