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Barbara unterbrach sich.

Ich aber," nahm der Student wieder das Wart,ich kann Ihnen auf das Heiligste versichern, daß bei mir kein Gedanke daran ist, Ihnen eine leere Schmeichelei zu sagen; es wäre dieses ein Ver­brechen an Ihnen und eines an mir selbst. Mir ist das Herz so voll und deshalb schon ist auch jedes Wort, welches ich spreche, so ernst gemeint, als es nur möglich ist."

Er schwieg einige Momente, als erwarte er von dem Mädchen eine Antwort, allein dieses schien allzu schüchtern, selbst noch zu ver­wirrt, um etwas erwidern zu tonnen.

Constantin fuhr fort:

Wie könnte ich Ihnen eine leere Schmeichelei sagen? Wenn ich sage, daß ich mich glücklich fühlte, so ist es Wahrheit, eben so wahr ist es. daß ich Ihnen dieses glückliche Gefühl danke, welches in meinem Herzen einzog, und daß ich von Ihnen sogar noch größeres Glück hoffe. Würde ich mich in dieser Hoffnung getäuscht sehen, Barbara?"

Constantin ergriff bei den letzten Worten ihre Hand und schaute ihr so recht innig in das Gesicht.

Barbara war auf's Neue zur Nose erglüht.

Aber, mein Gott" flüsterte sie.

Hören Sie mich an, Barbara," fuhr Constantin fort.Seit jenem Abende, wo ich Sie zuerst .sah, lebt ein Bild in meinem Herzen, es ist daselbst wie auf einen Altar erhoben und glänzt dort, umgeben von einem Heiligenscheine, und alle meine Gefühle neigen sich ver­ehrend und anbetend vor demselben. Dieses Bild aber ist das Ihre, Barbara, und Ihr Name klingt wieder und wieder in meiner Brust. Kennen Sie dieses Gefühl?"

Man kommt!" flüsterte Barbara zusammenschreckend.

Sie sagte dieses aber wohl mehr, um auf gute Art einer Ant­wort zu entgehen, denn das Geräusch von Schritten, welches ibr diesen Ausruf hatte entlocken können, entfernte sich nach dem Hause zu.

Kennen Sie dieses Gefühl?" fragte Constantin wieder und dringender.

Mein Gott, wie sie fragen," entgegnete Barbara.Aber man ruft wohl? Wir bleiben zu lange von der Gesellschaft! Was wird diese von uns denken!"