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Die Begleiter stiegen aus, der Eine trat an das Gebäude und zog eine Glocke, dann öffnete stch ein kleiner Schieber an der Haus­pforte, ein Lichtschimmer drang hinaus und eine Stimme fragte, wer da sei und was man wolle?

Der Mann sprach einige halblaute Worte und reichte ein Papier durch den Schieber, der sich sogleich wieder schloß.

Iosepha ward nun von ihren Begleitern aufgefordert, gleichfalls auszusteigen, und sie gehorchte.

Wir sind am Ziele," sagte der eine Mann.

Da öffnete stch auch schon die Pforte, ein Paar verschleierte Ge­stalten erschienen mit Lichtern in den Händen und die Eine der­selben rief:

Sei willkommen und tritt ein!"

Dieser Ruf galt Iosepha.

Ihre beiden Begleiter ergriffen sie an den Armen und drängten sie nach der Pforte zu.

Tritt ein! tritt einl"

Iosepha erbebte. Sie hatte in den verschleierten Gestalten so­gleich Nonnen erkannt, sie war also im Kloster. In ein Kloster sollte sie! Ihre ganze frühere Abneigung gegen das Klosterwesen erwachte wieder in ihr, sie wich zurück, sie sträubte sich, diese Schwelle zu übertreten.

Aber die Männer drängten sie rasch vor, die Nonnen an der Pforte streckten ihre Hände nach ihr aus und ehe sie sich noch recht besinnen konnte, befand sie sich im Innern des Klosters, die Pforte fiel zu und sie hörte noch, wie der Wagen, der sie hergebracht, rasselnd davon rollte.

Iosepha befand sich im Kloster.

Ich war nun im Kloster," schloß Iosepha ihren Bericht,ich wurde halb gezwungen Novize, ich leistete das Gelübde voll Ueber- druß mit dem ganzen Leben und lernte das Klosterwesen auf eine Weise kennen, die nicht geeignet war, mir mehr Liebe dafür einzu­flößen, als ich früher für dasselbe empfunden hatte. Ich bin hier mit der Ueberzeugung, daß ich mich außerhalb dieser Mauern wohler und glücklicher fühlen würde, trotz des Leides, das an mir nagt, und ich trage die Gewißheit in mir? daß mein Lebenslämpchen sich dem