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Nur Geduld," mahnte der Fremde,und vor Allem nicht so laut. Erst sage mir, wohin Du Dich wenden würdest, wenn Du Deine Freiheit wieder gewinnst? Daß Du nicht hier bleiben kannst am Orte, das ist gewiß."

Michael warf einen neuen unsicheren Blick auf den Fremden, dann aber sagte er:

Ich habe einen Vetter, Namens Zawisz!"

Der Fremde entgegnete, daß er diesen Namen sehr gut kenne, und als Michael aus die Frage, ob er sich demselben in die Arme werfen wolle, bejahend geantwortet hatte, meinte er, daß auch er da­für halte, daß er dort am sichersten sein werde, denn der genannte Detter werde schon Mittel und Wege wissen, ihn vor den Verfolg­ungen des Gerichts, welche nicht ausbleiben würden, vollkommen sicher zu stellen.

Aber," schloß er ernst,nicht umsonst befreie ich Dich, ich stelle Dir für Deine Befreiung Bedingungen!"

Nenne sie," drängle Michael.

Du mußt mir versprechen, so ich in den Fall käme, Deine Dienste zu verlangen, auch dazu bereit zu sein, sei es nun, was es auch wolle," erklärte der Fremde.Du nmßt mir geloben, ohne Widerrede Alles zu thun, was ich Dir heißen könnte."

Michael sank vor dem Manne aus die Kniee, und seine gefessel­ten Hände zu ihm emporhebend, sagte er mit zwar leiser, aber fester Stimme:

Löse meine Fesseln, Mensch, gieb mir die Freiheit und damit das Leben wieder, ich will mich Dir verschreiben mit Leib und Seele, und ob Du der Teufel selbst wärst."

Wieder lächelte der Mann mit dämonischer Befriedigung, dann fragte er:

Also Du willst mir das geloben?"

Ja." entgegnete Michael mit rollenden Augen,heiße mich thun, was Du willst, und ich werde es vollbringen."

Ich werde Dir meinen Namen nennen, unter dem Du mich erkennen sollst, allein gegen Niemand darf dieser Name über Deine Lippen kommen!"

Feuer und Zange soll mir ihn nicht entreißen!"