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Deshalb waren auch Varbara's Besuche bei Josepha der alten Crescentia ein Dorn im Auge, und diese kam denn wohl auch manches Mal in Iosepha's Zelle geschlichen, um zu sehen und zu Horen, welcher Art die Unterhaltung der beiden Freundinnen sei, doch hatte die alte Lauscherin bei dem besten Willen daran doch nichts auszu­setzen, denn sowohl Barbara als Josepha, welche Beide die Alte hin­reichend kannten, waren in ihrer Gegenwart vorsichtig.

So verging der Herbst, der Winter kam, rauh und unfreundlich zog er ein und unterbrach nun auf lange den Berkehr zwischen den Liebenden, denn wenn Schnee lag. durfte es Constantin nicht wagen, auf seinem gewöhnlichen Wege über die Mauer hinweg im Garten zu erscheinen, weil dann Gefahr war, daß seine Fußspur bemerkt wurde und dann der Verdacht entstand, Männer hätten Verkehr mit dem Kloster; dieses hätte Bewachung herausgefordert und möglicher Weise zur Entdeckung geführt.

So mußten die Liebenden oft lange die Wonne entbehren, sich zu sehen oder sich gegenseitig Nachricht zu geben.

Barbara ertrug es in Hoffnung auf bessere Zeiten, die ja nach Constantin's Versicherung kommen mußten.