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gelegten Gegenstände in ihren Kleidern und war damit fertig, als das Kammermädchen zurückkehrte, ihrer Herrin Mantel und Pelz­kragen umzulegen.

Maria glaubte bei dieser Dienstleistung zu bemerken, daß die Dienerin sie einige Male forschend betrachtete, und sie zitterte im Geheimen, daß diese, der sie nicht mehr vertrauen konnte, seit ihr Florian jene Enthüllungen gemacht, die ihr gezeigt, daß sie von so vielen Gegnern und deren Gehilfen umringt sei, irgend etwas ge­merkt und diese Bemerkungen an betreffender Stelle verrathen haben könne.

Und viel gab es zu verrathen! Man konnte ihr Gespräch mit Michalky trotz allen Vorsichtsmaßregeln doch belauscht haben, und des Paters Florian unvorsichtige Gefühlsausbrüche hätten doch noch Zeugen haben können, wenn auch nicht mit den Augen, so doch mit den Ohren.

Wenn Florian belauscht war, so konnte es Maria nicht so viel schaden, damit tröstete sie sich.

Bei allen ihren bisherigen täglichen Spazierfahrten war das Kammermädchen Maria's Begleiterin gewesen, und so durste sie auch heute die Dienerin nicht zurückweisen, denn dieses hätte, wie sie meinte. Verdacht erregen können. Sie befahl also dem Mädchen, sich bereit zu machen, sie, wie gewöhnlich, auch auf ihrer letzten Fahrt zu begleiten, und während das Mädchen hinauseilte, benutzte Maria die Zeit, noch Einiges in den Taschen ihres Pelzmantels zu verbergen.

Nun war sie bereit zu dem entscheidenden Schritte. Sie verließ das Boudoir. Auf der Schwelle desselben wandte sie sich nochmals um und nahm mit einem leisen, schmerzlichen Seufzer Abschied von dem gewohnten und deshalb ihr so lieb gewordenen Raum. Ach, sie hatte wohl früher nicht im Traume daran gedacht, daß sie ihn emmal auf solche Weise würde verlassen müssen.

Man stößt mich hinaus," seufzte Maria leise,und da muß ich wohl ein Paar Stunden früher freiwillig gehen, ehe man mich mit Gewalt hinweg führt."

Maria war tief bewegt, sie fühlte, daß ihr Thränen in die Augen traten. Wäre es ihr gestattet gewesen, wie gerne würde sie hier geblieben sein, doch sie durste ja nicht. Sie ließ den Schleier über ihr Gesicht fallen, damit kein ihr Begegnender die Bewegung