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Sprich, hast Da Dich nun eines Besseren besonnen?" fragte Ignatius mit kaltem Tone.

Florian öffnete die schon halb geschlossenen Augen mühsam und starrte den Fragenden mit dem Ausdrucke eines Irrsinnigen an. Fluch Euch!" stieß er dann mit zitternden Lippen hervor.

Der Lästerer flucht!" ries Ignatius.

Satan spricht aus ihm!" fügte der Prior hinzu,laßt uns ibn bannen."

Der das Marterwerkzeug Führende hatte dasselbe in dem Kohlen­becken wieder erhitzt und trat auf's Neue zu dem Opfer. Er hob die Zange, sie griff an die Brust. Bei dieser Berührung schwand die Seelenkrast Florian's, der Schmerz siegte; er stieß einen furcht­baren Schrei aus, der an der Wölbung wiederhallte; dann sank sein Haupt matt auf die Brust, die Augen schlossen sich, der Athem stockte, aus der Brust drang ein röchelnder Ton.

Betroffen von dieser Erscheinung ließ der Henker die Zange sinken und sah den Oberen und Ignatius fragend an. Auch diese waren gleich den Anderen von dieser Umwandlung im höchsten Grade überrascht, und zwar nicht angenehm; das Opfer war ihnen zu schnell entgangen.

Nach kurzer Besprechung ward Florian von dem Stuhle losge­bunden, er ward aufgehoben, in eine unbenutzt stehende Zelle geschasst und dort auf ein schnell bereitetes Lager gelegt.

Nach ein Paar Stunden war Florian zwar wieder erwacht, aber wie von Starrkrampf befallen schien er des Gebrauchs seiner Glieder beraubt. Man überließ ihn sich selbst. Als man aber am folgenden Morgen die Zelle öffnete, fand ' man ihn erdrosselt am Fenstergitter hängen.

Seine Seele ist in Sünden dahingeschieden und brennt jetzt in der Hölle!" hieß es.

Der Körper ward in einen Sarg gelegt und in die Gruft ge­bracht, dann strich man seinen Namen aus dem Register.