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„(Sin wahnsinniger Mensch ist es, ich behaupte es!" rief Isidora tnit erhöhter Stimtne. „Ich habe tneitre Beweise!"—Mit geläufiger Zunge führte dann Isidora ntehrere Vorfälle, den Grafen betreffend, an, um daraus, tvie atls unzusammenhängeuden Redete, die ihr auf- *\ gefallen waren, den Beweis zu führen, daß der Graf motnetttan an Geistesstörttng leidet: tnüßte, daß diese Geistesstörtmg im Zunehmen begriffen, denn in letzter Zeit hätten sich solche Anfälle häusiger wiederholt.
Ignatius hörte diesen Mittheilungen auftnerksatn zu, er stellte Fragen, bezüglich auf diesen Gegettstand, unb schien die Antworten Jsidora's mit vielem Interesse anzuhören.
„Erkennet: Sie tticht attch, daß der Graf wahnsinnig fein tnuß?" fragte die Gräfin ettdlich heftig.
„Es ist tticht tntntöglich, Madante," etttgegttete Jgttatitts.
„Sollte ich bctut in diesen: Falle an einen Wahttsitmiget: gekettet bleibet:?" fragte Isidora tnit voriger Heftigkeit weiter.
Wieder zuckte der Pater die Achselt:. „Sie meinen Ehescheidung, Isidora?" fragte er dattn.
„Allerdings!"
„Ehescheidung ist ttach den Satzungen der alleittseligtnachendet: katholischen Kirche verbotet:."
„Ist man aber an eiltet: Wahnsinnigen gekettet?"
Achselzuckend wie vorher, erklärte der Pater, daß der Wahn- sinn, selbst der erwiesendste, immer ttoch keilten hinreichende!: Grund zur Ehescheidung abgebet: könne, und daß nur die Entscheidung des Papstes oder der — Tod die Ehe lösen könne.
„Der Tod?" murmelte die Gräfin mit einen: fottderbaren Blick auf Jguatius. Derselbe ging aber auf diese Sache vor der Hand tticht ein, er umging de:: Altsdruck „Tod" uttd benterkte, daß, wein: auch tticht die Ehe gelöst werdet: kötttte, so doch der Gräfit: es frei stehe, jeder Zeit sich vot: dem Grafet: zu trennet: uttd völlig abge- foudcrt zu leben, tvie sie es bisher zum Theil schon gelhat: habe.
„Ja, ja," nturtnclte die Gräfit:, „dieses stättde nur allerdings frei, wäre aber noch keine Löfuttg der Fesselt:, die mich festhaltet:.
Der Tod — der Tod allein —" Sie vollendete nicht.
Ignatius hatte sie attfttterksan: beobachtet, während seine Hand

