weil die Feuchtigkeit die ungebrannten Ziegel auflösen würde. Man verfährt habet, wie eS mit andern Ziegeln zu geschehen pfleget; nur bedient man sich keines Kalkmörtels; sondern man machet die Mauerfpeise von Lehm, dazu man feinen Sand gibt. Beim Mauern müssen die Ziegel sehr stark ange­feuchtet, und der Mörtel ziemlich dünn ge­macht werden; dann wird die Verbindung überaus fest. Zu Schornsteinen.und Feueressen, so weit sie unter dem Dache sind, taugt diese Bauart vorzüglich. Um die Wände zu weißen, muß man erst die Fugen wol ausfüllen, und mit Lehm dünn bestreichen, und folglich die« Wand ebnen. Man bedie­net sich ebenfalls einer Schlemme von dem weißgrauen Thone oder auch von Kalkerde dazu.

§. tu

Der Weiß- und Mörtelkalk werden durch Brennen des Kalksteines erhalten.

§. 12 .

Die Kennzeichen eines guten Mörtelkalkes sind: wenn er weiß, leicht und tönend ist; wenn er nicht von sich selbst zu .Staube wird; wenn er beim Löschen viel Wasser verschlingt; wenn er dabei häufigen Rauch