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fett an sich zieht. Baume, welche auf einer Anhöhe oder gegen Norden wachsen, geben meisten Theils besseres Holz als diejeni­gen, welche in niedrigen und sumpfigen Ge­genden ausgewachsen sind. Diese sind am meisten der Fäulniß unterworfen.

§. LI.

Die Eichen dauern in der Erde und un- 4er dem Wasser lange Zeit; sie sind zu Pfo­sten, Standern, Brückenpfählen, Grund­pfählen und Grundschwellen sehr dienlich; aber als Querbalken unter einer zu schwe­ren Last biegen sie sich, wenn nicht starke Stützen untergesetzt sind. Je älter sie sind, desto leichter brechen sie von eigener Schwere; sie ziehen die Feuchtigkeit an, und schwin­den. Die Tanne biegt sich nicht leicht un­ter der Last, ist leichter als die übrigen Hölzer, ist lang und gerade. Die weiße und schwarze Pappel, die Heimbuche, die Linde, die Weide dauern lange in dem Ge­bäude; die Linde ist besonders den Bild- - Hauern brauchbar. Die Erle dienet trefflich ' zur Grundfeste auf sumpfigem Grunde, und ' trägt schwere Lasten. Der Ulmbaum und die Esche taugen zwar nicht zum Tragen, find aber sonst brauchbar. Die Föhre und Fichte sind sehr dauerhaft. Der Lärchen­baum bleibt unterm Wasser unverwesen, modert nicht, sängt nicht leicht Feuer; hat