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er aber einmal gefangen, so erlischt die Flamme so leicht nicht. Der Eichenbaum hat vieles mit dem Lärchenbaume gemein.

- §. 22 .

Um das Holz vor dem Gebrauche gut auszutrocknen, legt man dasselbe nicht un­ter freien Himmel; dazwischen legt man kleine Stücke als Unterlagen, damit es we­der die Erde, noch ein Stamm den andern berühre, und also die Luft frei durchstrei­chen könne. Auf diese Weise wird die frei durchstreichende Luft dem Holze alle Feuch­tigkeit benehmen, und es vor der Fäulnkst bewahren.

§. 23 .

Ob das Holz trocken ist, kann man untersuchen, wenn man warm gemachtes Baumöl auf den abgeschnittenen Theil des­selben gießt. Je geschwinder und je mehr Oel das Holz einsauget, desto trockner ist es, und desto besser. Insgemein kann.man nicht leicht für ein ganzes Gebäude Holz von gleicher Güte haben. Man muß also daS größere mit besonderem Fleiße prüfen und auStrocknen, weil es die schwerste Last zu tragen hat, und weil es, wenn es einmal makelhaft ist, früher als daö kleine Holz, verdirbt,