Fig. 14. entweder mit Hängewerken (I. Taf. Fig. 14.

15. 16. 15. 16.) aufgehänget werden; oder man be- Fig. 13. dienet sich eines Sprengwerkes (.Fig. 13.), oder Fig. 17. eines gespannten Rosses. (Fig. 17.) Man kann die Decken auch auf beiden Seiten, oder mit einer Reihe Träger oder Trame unter­stützen. Die Decken überzieht man mit Rohr, welches sodann übertünchet wird. Wenn aber , die Balken nicht dicht neben einander liegen, so werden sie zuvor mit Bretern bekleidet.

§. 59.

Die Lage der Balken trägt viel zur Fe­stigkeit bei; denn wenn sie auf der hohen Kante, das ist, mit der schmälern Breite auf­liegen, so tragen sie eine schwerere Last.

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§. 60.

Eine von Steinen oder Ziegeln gebogene Decke wird ein Gewölbe genannt. Man ver­fertiget dergleichen Decken gern in Gebäuden zu ebener Erde; nicht nur allein wegen der Fe­stigkeit, sondern anch wegen der Sicherheit wi­der das Feuer. Die Lehre von den Gewölben ist der wichtigste Theil der Baukunst.

§. 61.

Die Haupttheile des Gewölbes sind-: Fig. 18. Fig. 18. der Oberbogen a b c d e, ber Un-