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freie Einfahrt; so müßte das Thor auch er­weitert werden. Die Thürpfosten werden Fig. 31. unten zu mit Radestößen (Streifstein), a a 32. Fig. 31 und 32 verwahret, damit sie durch das Anstoßen des Wagens nicht beschädiget ' ' werden.

§. 80.

Die Zimmerthüren sollen in der Mitte der Mauerwand seyn; und sind ihrer in einem Gemache mehrere einander entgegen, so sollen sie in einer geraden Reihe mit einander stehen.« Dieses wird sehr viel zur Schönheit, Be­quemlichkeit und zum freien Zuge der Luft beitragen. Ihre Höhe soll nicht unter sechs, und die Breite nicht unter drei Schuhen seyn. Umsonst muß man die Thüren nicht verviel­fältigen , weil die Luft durch die Ritzen zu sehr streichet, und für das Hausgeräth zu wenig Platz übrig bleiben würde. Für die Bequem­lichkeit der Aus- und Eingehenden soll ent­weder keine Schwelle da seyn, oder sie soll nicht über einen Zoll Höhe haben.

§. 81 .

Ein rechtwinkeliges Viereck ist für die' Thüren die beste Gestalt. Der Durchgang ist leichter, und die Eröffnung der Flügel beque­mer. Höhere Thüren, besonders aber Thore, sollen oben vielmehr rund als flach seyn, es