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§. 120 .

Eine viereckige Gestalt ist wegen der leichtern AuStheilung des Lichtes und der Zimmer für ein Gebäude die schicklichste und für die Einwohner die bequemste. Ein Anderes ist es bei den Kirchen, welche rund oder ablang, bei den Amphitheatern, welch eirund, und bei den Schauspielhäusern, welche wegen der Zuschauer abgerundet seyn müssen. Den Thürmen und Gartenhäusern gibt man auch eine vieleckige Gestalt.

§. 121 .

Die Hauptwohnung liegt füglich gegen den Garten zu, damit sie, fern vom Geräu­sche, mehr Licht, freie Luft, eine ange­nehme Aussicht habe, u. s. ft Ist aber kein Garten dabei, oder sieht man gern auf die Straße, so leget man die Hauptwohnung gegen den Platz oder gegen die Gasse an. Die Sommerwohnung soll gegen Norden oder Osten, die Winterwohnung gegen Sü­den oder Westen gerichtet werden. Ueber- haupt sollen alle Theile diejenige Lage haben, vermöge welcher die Einwohner und das Ge- räth der Hitze, Feuchtigkeit und andern Ungemächlichkeiten der Luft am wenigsten auSgesetzt sind.